Der Marketingfunnel – der Trichter für das unternehmerische Wunschziel

Das wichtigste Gut des Unternehmens ist das Vertrauen der Kunden. Ein Unternehmen, welches ohne Vertrauen segelt, wird im großen Meer untergehen. Wichtig ist, dass ein Kunde langsam sein Vertrauen gibt und nicht dazu gedrängt wird. Dabei hilft der Marketingfunnel. Es beginnt alles mit dem Lead-Magnet. Er schafft in einer Person das Interesse sich weiter über das Produkt zu informieren. Möchte der Kunde sich weiter informieren, wird er auf die Landingpage weitergeleitet. Durch sie entsteht der zweite Eindruck des Unternehmens. Genauere Informationen sind zu finden und zeigen dem Interessenten, dass man ihn gerne auf seiner Seite willkommen heißt. Doch ein Interessent soll sich mit der Zeit in einen Kunden mit Vertrauen umwandeln. Wer sich weiter interessiert, der bekommt detaillierte Informationen. Soweit bis er am Ende des Trichters angekommen ist.
Als Beispiel:
Ich sehe auf Instagram eine Werbung. „Kaufe drei zum Preis von zwei.“ Ich klicke auf den Post und werde auf die Webseite weitergeleitet und lande auf der Landingpage. Auf dieser werden mir mehr Informationen zu dem Angebot gegeben und man hält mir die Hand hin und möchte den perfekten Schuh für mich finden. Als Frau bin ich angekommen auf Wolke 7. Ich fülle also einen Fragebogen aus, der dem Unternehmen weitere Informationen über meine Vorliebe an Farben, Größe und Lieblingsschuhform gibt. Am Ende generiert mir der Computer Schuhe, aus denen ich drei auswählen darf. Schnell sind drei passende Paare für mich gefunden, in die ich mich auf den ersten Blick verliebt habe. Da ich Neukunde bin erhalte ich zusätzlich auch einen Rabattcode. Ich lasse mir das Schnäppchen nicht entgehen und kaufe mir drei Schuhe zum Preis von zwei. Ich bin glücklich und die Firma offensichtlich auch, denn nach meiner Bestellung popt eine Seite auf, auf der man sich bei mir bedankt. Ich bekomme meine Schuhe und bin begeistert und weiß, wo ich das nächste Mal meine Beratung aufsuche. An meinem Handy. Bequem und einfach auf meiner geliebten Couch. Ganz ohne den Stress, den ich im Schuhgeschäft erfahre. 

Ganz einfach, ohne, dass ich es gemerkt habe, hat man mich mit dem Marketingfunnel zum Käufer verwandelt. Aber es funktioniert nicht nur in diesem Beispiel.

Ein Funnel funktioniert auch mit dem Cross und Up Selling.

Wieder ein Beispiel:
Ich bekomme eine Werbung zu einem Rasierer. Da ich in den Urlaub fahre und einen neuen gebrauchen könnte, schaue ich mir das Ganze mal an. Erstaunlich! Der Rasierer ist fast geschenkt mit dem Rabattcode, den ich als Neukunde bekomme. Es ist so günstig, dass es mich nicht stört, dass eine Packung Klingen drei Mal so viel kostet. Ich bestelle gleich beides, denn eine Austauschklinge dabei zu haben, das wäre gar nicht so schlecht. An der Kasse bezahle ich 20€. Fünf davon sind an den Rasierer anzurechnen. Bevor ich fertig bestelle, fällt mir ein, dass ich auch noch Rasierschaum und Rasieröl brauche. Beides finde ich auf der Webseite und es landet in meinem Warenkorb. Ein Gesamtwert von über 40€, in denen nur 5€ für den Rasierer aufgebracht wurden.

Man sieht, dass sich der Marketingfunnel beliebig umformen lässt, er aber in seinem Grundgedanken der Selbe bleibt. Eine Strategie, welche für jedes Unternehmen wichtig ist und nicht hinten runterfallen sollte.