Was ist eigentlich: Copy-Strategie

Das Erstellen einer Copy-Strategie ist längst ein gängiges Mittel, um strategisch kluge Werbebotschaften zu planen. Jedoch scheint der Begriff sehr verschwommen und wird von vielen etwas anders interpretiert und umgesetzt. In diesem Blogbeitrag erhalten Sie eine Übersicht, an der Sie sich beim Erstellen einer Copy-Strategie orientieren können.

Was ist eigentlich eine Copy-Strategie?

Um Werbemaßnahmen richtig umsetzen zu können, müssen diese im ersten Schritt inhaltlich konzeptioniert werden. Eine Copy-Strategie ist eine visualisierte Form dieser Konzeptionierung und beschreibt Ideen, Vorüberlegungen und mögliche Aufgabenstellungen der Werbebotschaft. Die Copy-Strategie ist meist Teil des Briefings durch den Auftraggeber an die ausführende Werbeagentur.

Inhalt

Copy-Strategien bestehen aus mehreren Punkten, welche mithilfe von Daten, die dem Unternehmen meist bereits vorliegen, ausformuliert werden.

1. Qualitative Kommunikationsziele des Unternehmens

Werbebotschaften sollten immer klar definierte Ziele verfolgen. Qualitative Kommunikationsziele sind hingegen nicht immer einfach zu definieren bzw. zu messen, da diese beispielsweise die Erhöhung des Markenvertrauens oder die reine Steigerung der Markenbekanntheit sein können. Dennoch ist es wichtig, ein Ziel zu definieren, da die Umsetzung der Werbemaßnahme auf besagtes Ziel angepasst wird. In der Fachsprache werden diese Ziele auch Softfacts genannt.

2. Quantitative Marketingziele des Unternehmens

Quantitative Marketingziele (Hardfacts) sind messbarer als qualitative Marketingziele und beschreiben Zielsetzungen wie die Steigerung des Umsatzes, die Erhöhung des Marktanteils oder den letztendlichen Gewinn.

3. Zielgruppe/n

Wie in unserem letzten Blog-Beitrag über Personas bereits erwähnt, erzielen Werbebotschaften ohne das Wissen über die verschiedenen Zielgruppen nicht die geplante Wirkung. Auch in einer Copy-Strategie ist es deswegen von Vorteil, diese zu definieren und festzuhalten.

4. Benchmarking

Eine Benchmarking-Analyse beschäftigt sich vor allem mit der Fragestellung: Wer sind meine stärksten Konkurrenten und warum? Ein Blick auf die Konkurrenz verrät vielleicht schon vorab, wie umkämpft Zielgruppen sind und welche Marketingmaßnahmen den Rezipienten mehr oder weniger ansprechen.

5. USP

Das sogenannte Unique Selling Proposition (USP) oder auch Alleinstellungsmerkmal, gibt, wie der Name schon vermuten lässt, darüber Auskunft, welches herausragende Leistungsmerkmal das Angebot tatsächlich vom Wettbewerb abheben lässt. Ist man sich dessen bewusst, wird es auch wesentlich einfacher, eine gute Werbemaßnahme zu konzipieren.

6. Consumer Benefit

Als Consumer Benefit wird im Marketing  der Teil eines Werbekonzepts bezeichnet, der dem Kunden den Nutzen des Produktes erläutert. Hierbei geht der Consumer Benefit bewusst auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ein und hebt das Produkt so von den restlichen Mitbewerbern ab.

7. Reason Why

Der sogenannte Reason Why kommuniziert dem potenziellen Kunden die Begründung für das gebrachte Produktversprechen. Bei einem Pflegeprodukt für die Haut könnte dieser beispielsweise die patentierte Pflegeformel sein, welche die Haut besonders erfrischt.

8. Tonality

Die Tonality lässt sich auch als Grundton einer Werbebotschaft beschreiben, der den kreativen Stil festlegt, mit dem diese konzeptioniert werden soll. In welchem Stil oder mit welcher Atmosphäre möchte der Werbetreibende mit der Zielgruppe kommunizieren? Diese Fragestellung ist wichtig, um beim potenziellen Kunden gewisse Gefühle oder Assoziationen anzuregen.